Ein Jahr voller Erlebnisse in Australien

Die 20-jährige Anja Witschi kommt aus Zollikofen und macht zurzeit ein einjähriges Praktikum bei Intermundo, dem Schweizerischen Dachverband zur Förderung von Jugendaustausch, mit dem sie ihre Ausbildung zur Kauffrau mit Berufsmaturität abschliesst.

In ihrer Freizeit lebt sie ihre Kreativität aus und geht gerne schwimmen oder wandern. Überhaupt ist sie ein Naturmensch. Da sie die Meereswelt fasziniert, hat sie vor kurzem das Tauchbrevet erworben und taucht nun in den Ferien in verschiedene Unterwasserwelten ab.

Im Jahr 2014 tauchte sie für ein ganzes Jahr in eine neue Kultur am anderen Ende der Welt ein. Sie hat dafür die Wirtschaftsmittelschule für ein Jahr unterbrochen und ist mit einem Schulaustausch-Programm in die westaustralische Stadt Perth gereist. Während dem Schulaustausch lebte sie bei einer Gastfamilie und besuchte während einem Jahr die lokale High-School.

Wie bist du auf die Idee gekommen einen Austausch zu machen?
Meine Eltern haben mir als Kind von ihrer 5-monatigen Australienreise erzählt. Aus diesem Grund habe ich schon damals immer gesagt, dass ich irgendwann für eine längere Zeit nach Australien möchte.

Welche Fremdsprache wolltest du lernen?
Ich wollte besser Englisch lernen. Für die alltägliche Kommunikation reichten meine in der Schule erlernten Englischkenntnisse bereits aus, während dem Austauschjahr konnte ich meine Sprachkenntnisse jedoch stark verbessern.

Was war das schönste Erlebnis?
Das Jahr als Ganzes (lacht). Highlights waren sicher die verschiedenen Reisen, die ich mit Freunden, aber auch mit der Austauschorganisation Rotary machen konnte. Dadurch habe ich viel vom australischen Outback gesehen und nicht nur die Stadt Perth gut kennengelernt.

Wem würdest du einen Schulaustausch empfehlen? Was muss man dafür mitbringen?
Grundsätzlich empfehle ich allen einen Austausch zu machen. Mitbringen sollte man Offenheit für Neues und die Bereitschaft eine evtl. ganz andere Lebensweise für eine gewisse Zeit zu akzeptieren. Neugierig zu sein hilft neue Sachen zu entdecken. Ausserdem sollte man immer nachfragen, wenn man etwas nicht versteht, damit man auch wirklich von der neuen Spracherfahrung profitieren kann.

Welche Tipps gibst du jemandem, der auch in den Austausch geht?
Lass dir keine Chance entgehen! Meine Gastmutter hat mich am Anfang meines Austauschs zu einem sogenannten „Barn Dance“ eingeladen. Das ist ein traditioneller englischer Volkstanz, der übersetzt «Scheunentanz» heisst. Es war eine Tanzstunde mit mehrheitlich älteren Personen und überhaupt nicht mein Stil, trotzdem hat es sehr viel Spass gemacht und wir sprechen noch heute von diesem Abend! Es ist wichtig offen gegenüber Neuem zu sein und auch wagen etwas zu probieren, das man sonst vielleicht niemals machen würde, es lohnt sich!

Anja beschreibt sich als zuverlässige und extrovertierte Person. Durch ihre offene und freundliche Art findet sie schnell Anschluss. Dies ist natürlich eine super Voraussetzung für ein Austauschjahr. Diese Eigenschaften verhalfen der jungen Bernerin zu neuen Freundschaften im Gastland und es war ihr deshalb nur selten langweilig. Oft ging sie während der schulfreien Zeit mit Freunden an den Strand oder in die Stadt, ansonsten organisierte sie auch gerne Filmabende bei ihrer Gastfamilie zu Hause, ganz wie sie das auch mit ihren Freunden in der Schweiz macht. Ausserdem ging sie mit ihren neuen Freunden auch gerne und oft campieren in der australischen Natur.

Heimweh oder andere Schwierigkeiten hatte Anja während ihres Australienaufenthalts nicht. Einzig am ersten Abend kamen bei ihr nach der langen Reise und den vielen neuen Eindrücken kurz Zweifel auf, ob sie das Richtige getan hat mit dem Austausch. Doch schon nach dem ersten Wochenende, als sie mit ihrer Gastfamilie verschiedene Ausflüge unternahm, waren alle Zweifel verschwunden.

Was hältst du von Boostbox?
Die Boostbox ist eine tolle Webseite, um sich selbst besser kennenzulernen.

Welche Boostbox-Kompetenz/en entspricht dir am meisten?
Am meisten entsprechen mir die beiden Kompetenzen Teamplayer und Redekünstler.

Sommer, Sonne, Ferienjob
Louis hat als Eisverkäufer am Markt angefangen. Das bringt ihm nicht nur Geld. Er lernt stets freundlich zu bleiben und auch bei Stress die Ruhe zu bewahren. Alles Dinge, die er für seinen Traumberuf des Reiseleiters braucht. Hast auch du einen Ferienjob? Schaue nach, welche Erfahrungen neben einem gefütterten Sparschwein du gesammelt hast.
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Philipp und ein Redekünstler? In der Schule kennt man ihn nur als stillen und ruhigen Sitznachbarn. Wer hätte gedacht, dass er in seiner Freizeit regelmässig beim Poetry Slam auf der Bühne steht?! Hast du auch ein verborgenes Talent?
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