Kreuz und quer durchs Skigelände

Sportlich war Sanna Lüdi schon immer. Angefangen mit dem Tanzen schwenkte sie auf den Skisport um. Eine richtige Entscheidung, denn heute bestreitet sie als Weltcupfahrerin Skicrossrennen und hat ein grosses Ziel: Olympiasiegerin zu werden!

Sanna, bitte stelle dich kurz vor.
Ich komme aus dem Kanton Bern und wohne überall wo's Berge und Trainingsmöglichkeiten gibt. Beruflich bin ich Skicrossfahrerin und seit einem Jahr Profi.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Beschreiben würde ich mich als eine chaotische Draufgängerin, die immer wieder gerne was Neues entdeckt. Ich bin abenteuerlustig, ehrgeizig und sportlich, aber lege auch grossen Wert auf meine feminine Seite.

An was erinnerst du dich gerne in deiner Kindheit und Jugend? Wie bist du aufgewachsen?
Ich bin im Mittelland aufgewachsen inmitten von Hügeln, Wäldern und Bauernhöfen. Ich hatte eine supercoole Kindheit, konnte immer stundenlang draussen Bandenspiele erfinden oder mich beim Rollhockey auf dem Schulhausplatz austoben und später dann die Skipisten runterdüsen. Am liebsten erinnere ich mich daran, wie ich die Jungs im Hockey oder Laufen geschlagen habe. Hehe.

Was hattest du dir als Kind für deine Zukunft vorgestellt? Und wie war der Weg, den du gegangen bist?
Mein allererster Wunsch war es, Prinzessin oder Primaballerina zu werden. Ich habe auch 10 Jahre lang getanzt. Doch dann waren die Actionsportarten wie Eishockey oder Skifahren spannender.
Danach wollte ich immer Weltcupfahrerin werden und später formte sich ein neuer Wunsch ganz stark: Olympiasiegerin im Skicross zu werden. Den Wunsch Weltcups zu bestreiten, konnte ich mir unterdessen erfüllen und es macht noch mehr Spass als ich`s mir vorgestellt habe!

Wie bist du zum Skifahren gekommen?
Ich bin über mein Asthma zum Skifahren gekommen. Meine Eltern haben mich aus gesundheitlichen Gründen mit dem Skiclub mitgeschickt, da es in den Bergen weniger Pollen gibt.

Wo siehst du deine persönlichen Stärken und wie bist du zu diesen gekommen?
Meine Stärke ist, dass ich nie aufgebe. Ich bin eine Kämpferin. Wenn ich etwas wirklich will, verfolge ich mein Ziel mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen.

Welche Tipps würdest du den Jugendlichen heute geben?
So abgedroschen wie es klingt, aber: Never give up! Verfolge deine Träume. Wenn du fest genug daran glaubst und auch in deine Träume investierst, kannst du sie erreichen. Und wenn nicht, dann bringt dich der Weg zu vielleicht noch interessanteren Orten, die dir zuerst gar nicht in den Sinn gekommen wären.

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