Englisch lernen in Südafrika

Sara Ghilardelli ist 21 Jahre alt und studiert Chemie in Zürich. Zu ihren Hobbies gehören Reisen, Violine spielen, Malen und Snowboard fahren. Ehrgeiz und ein starker Wille zählt sie zu ihren Stärken: Wenn sie etwas wirklich will, arbeitet sie so lange dafür bis es klappt.

Durch ihren älteren Bruder ist sie auf die Idee gekommen, einen Sprachaufenthalt zu machen. Er war ein paar Jahre zuvor in Kapstadt und hat darüber sehr positiv berichtet und somit das Interesse seiner Schwester geweckt.

Fünf Monate war Sara daraufhin in der südafrikanischen Millionenstadt Kapstadt, um ihr Englisch zu verbessern. Sie hat bei einer Gastfamilie gelebt und ist ganztags zur Schule gegangen. Ihr Ziel war es das Certificate in Advanced Englisch zu machen. In Südafrika spricht ein Grossteil der Bevölkerung Englisch, etwa 28% sprechen aber auch die Bantusprache Zulu. In Kapstadt hört man überwiegend Englisch.

Während ihrer Freizeit, war die Studentin oft am Strand oder hat verschiedene Sehenswürdigkeiten in Kapstadt und Umgebung besucht.

Wie hast du dein Gastland erlebt?
In Kapstadt gibt es sehr gutes Essen und die Preise sind für Schweizer sehr tief. Die Südafrikaner/innen, sind sehr offen, fröhlich und auch aufgeschlossen. Zu Beginn musste ich mich an diese Offenheit der Menschen gewöhnen.

Welches war das schönste Erlebnis während deines Sprachaufenthalts?
Das Schönste war, dass ich so viele verschiedene Menschen aus allen möglichen Ländern wie zum Beispiel aus Brasilien kennenlernen konnte, mit denen ich zum Teil noch heute Kontakt habe und auch besuche oder sie besuchen mich.

Hat es schwierige Momente gegeben?
Nach einiger Zeit habe ich meine Familie und Freunde sehr vermisst, jedoch hat mir der Kontakt zur Gastfamillie, den Einheimischen und den Mitschülern geholfen, diese Phase zu überwinden.
In Kapstadt muss man ein bisschen vorsichtiger sein als in der Schweiz besonders als nicht einheimische Frau. Die Kriminalität ist aufgrund der bestehenden Armut viel höher als bei uns in der Schweiz. Das war für mich am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Die Ratschläge der Lehrpersonen und Gasteltern, was man alles machen kann und was nicht und wohin man besser nicht gehen sollte, haben mir sehr geholfen. Hat man diese Tipps befolgt, gab es keine Probleme.

Wem würdest du einen Auslandsaufenthalt empfehlen?
Ich kann eigentlich allen einen Auslandsaufenthalt empfehlen. Es gibt so vieles, das man dabei lernen kann. Neben der Fremdsprache und der südafrikanischen Kultur habe ich zum Beispiel durch die anderen Sprachschüler auch sehr viel über verschiedene Mentalitäten gelernt. Es hatte unter anderem Leute aus den Vereinigten Arabischen Emiraten oder aus Brasilien.
Ausserdem hat sich der Sprachaufenthalt auch positiv auf meine Persönlichkeit ausgewirkt: Ich wurde viel selbstständiger und es war eine gute Erfahrung einmal auf sich alleine gestellt zu sein und selbst Lösungen zu finden.

Welche Tipps gibst du jemandem, der einen Sprachaufenthalt plant?
Erstens sollte man sich vorher gut über den Ort und die Wohnsituation informieren.
Zweitens ist es meiner Meinung nach wichtig, dass man einen Ort auswählt, an dem es nicht zu viele gleichsprachige Mitschüler gibt. So taucht man ganz automatisch tiefer in die Fremdsprache ein und kommt nicht in Versuchung, sich einfachheitshalber weiter in der Muttersprache zu unterhalten.
Ich persönlich fand es sehr vorteilhaft, dass es an meiner Sprachschule nicht so viele Schweizerinnen und Schweizer hatte.

Wie findest du Boostbox und welche Boostbox-Kompetenz entspricht dir am meisten?
Boostbox.ch ist eine sehr nützliche Webseite, um die eigenen Stärken und Kompetenzen zu erkennen und einen guten Überblick darüber zu erhalten. Man sieht, was man schon alles kann und was man noch verbessern könnte.

Die Kompetenz die mir persönlich am meisten entspricht ist der „Lösungsfinder“ sowie der „Kreativkopf“.

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