Abseits der Piste

Sascha Andreas Schmid liebt das Extreme. Als professioneller Freeskier such er den Kick in Schneelandschaften, die zuvor noch keiner betreten bzw. befahren hat. Uns hat er erzählt, wie es sich als Extremsportler lebt.

Sascha, bitte stelle dich kurz vor.
Mein Name ist Sascha Andreas Schmid. Ich wohne mit meiner Familie in Heimenschwand. Nach einer Kindheit bei der sich fast alles um Sport und im Speziellen um das Skifahren gehandelt hat, konnte ich mit viel Wille und einem klaren Ziel mein Kindheitshobby zum Beruf machen: Seit 1998 bereise ich als professioneller Freeskier die Welt.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Ich würde mich selbst als sehr ausgeglichene Person bezeichnen, die zum einen den Adrenalinschub beim Freeriden sucht und zum andern auch gerne gemütlich zuhause bei seiner Familie ist!

An was erinnerst du dich gerne in deiner Kindheit und Jugend?
Am liebsten erinnere ich mich an die vielen Stunden und Tage in unserem Ferienhaus in den Bergen, dort begann ich auch mit dem Skifahren, fuhr meine ersten Skirennen, lernte meine Frau kennen und lehre zur Zeit meine Kinder am gleichen Ort Ski zu fahren.

Welche Träume hattest du?
Mein Traum als Kind war so viel wie möglich auf den Skiern zu stehen. Mit etwas Glück und viel Wille und Arbeit gelang es mir sogar das Skifahren zum Beruf zu machen, zuerst als Skilehrer und danach als professioneller Freeskier. Durch diese Tätigkeit kam ich viel zum Reisen, lernte viele interessante Leute kennen und habe seit 2004 meinen eigenen Bike- und Freeski Shop in Thun.

Gab es ein besonderes Ereignis, das dein Leben positiv verändert hat und dich zu dem gemacht hat, was du heute bist oder kannst?
Entscheidend war für mich sicherlich die Unterstützung der Eltern und danach das grosse Verständnis meiner jetzigen Frau. Diese Unterstützung und die Freude am Sport kombiniert mit einem Ziel haben mich dorthin gebracht, wo ich jetzt bin.

Gibt es jemanden den du bewunderst?
Ich bewundere Personen, die ein Ziel verfolgen und dabei auch Höhen und Tiefen meistern ohne aufzugeben, genauso erreicht man seine Ziele!

Wo siehst du deine persönlichen Stärken und wie bist du zu diesen gekommen?
Eine meiner Stärken ist sicherlich die Selbsteinschätzung und genau diese Selbsteinschätzung ist in meinem Sport lebenswichtig. Überschätzt man sich, wird es schnell einmal lebensgefährlich. Diese Gabe hilft mir sicherlich auch im normalen Alltag!

Wie siehst du deine Zukunft?
Meine Zukunft wird sich im Gegensatz zu meiner Vergangenheit nicht gross verändern. Ich versuche so lange wie möglich meine Leidenschaft, das Skifahren, aufrecht zu erhalten und dies wenn möglich zusammen mit meinen Kindern!

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