Freiwilligeneinsatz für die Bildung in Peru

Acht Monate lang war die 27-jährige Bieler Primarschullehrerin Sophia Kleist in der peruanischen Hauptstadt Lima, um Kinder zu unterrichten. Ihre Hobbies sind Lesen, Musik hören, Gleitschirmfliegen, Tauchen und anderen Menschen helfen. Deswegen wollte sie in ein anderes Land gehen und die lokale Bevölkerung mit ihren Fähigkeiten unterstützen. Sophia hat ganz unterschiedliche Fächer in der 1.bis 13. Klasse unterrichtet. Anfangs tat sie dies auf Englisch, später dann auch auf Spanisch.

Was sind deine Stärken?
Ich bin sehr flexibel und kann fast jeder Situation etwas Gutes abgewinnen.

Was hast du in Peru während deiner Freizeit unternommen?
In meiner Freizeit habe ich oft die Millionenstadt Lima sowie andere Teile des Landes mit Einheimischen und anderen Touristen erkundet.

Die Bielerin hat unter anderem eine Peru-Rundreise gemacht, bei der sie auch den Dschungel kennenlernte. Dort hat sie viel Neues entdeckt, das sie vorher noch nie gesehen hatte. Am Strand traf sie hin und wieder auf einen zutraulichen Pinguin. Zudem hat sie während der Rundreise viel über die peruanische Kultur gelernt und zum Beispiel auch viele einheimische Kirchen besucht. Sophia meint, dass diese Rundreise eines der schönsten Erlebnisse in Peru war: sehr spannend und unglaublich bereichernd.

Hat es schwierige Momente gegeben? Welche Fähigkeiten haben dir dabei geholfen?
Ja, es gab schwierige Momente. Die anfängliche Sprachbarriere war zum Beispiel nicht einfach. Da mein Spanisch noch nicht so gut war, konnte ich mich anfänglich nicht immer so ausdrücken wie ich gerne wollte.

Mir hat es sehr geholfen, dass ich hartnäckig geblieben bin und nicht schnell aufgebe. Zudem fand ich es hilfreich per Internet Kontakt mit meinen Freunden zu halten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, die peruanische Kultur und Mentalität zu akzeptieren wie sie ist. Zeigt man dies, wird man auch selber respektvoll behandelt.

Wem würdest du einen Freiwilligeneinsatz empfehlen? Was muss man dafür mitbringen?
Ich empfehle einen Freiwilligeneinsatz allen, die ihre Sichtweisen etwas erweitern möchten. Je nach Destination sollte man nicht zu zimperlich sein, was das Essen und die Sauberkeit angeht. Ausserdem sollte man immer vorsichtig bleiben und sich – wie auch hier - nicht sofort allen anvertrauen. Gleichzeitig muss man jedoch auch offen sein sowie erkennen und akzeptieren, dass die eigenen Vorstellungen nicht die einzig gültigen sind.

Welche Tipps gibst du jemandem, der auch in den Austausch geht?
Geniesse und lerne! Beobachte gut, aber urteile nicht. Lerne die Menschen und das fremde Land zu lieben.

Sophia beschreibt sich selbst als Lösungsfinderin. Diese Kompetenz war eine gute Voraussetzung für ihren Freiwilligeneinsatz in Peru: Immer wieder gab es Situationen, die nicht so gelaufen sind wie geplant. Improvisieren, innovativ sein und Lösungen finden, haben in solchen Situationen geholfen, um aus allem das Beste zu machen.

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